Norwegen

Buntes Stavanger

Wie bekommt man ganz schnell die Aufmerksamkeit sämtlicher Norweger und Touristen in einer bis dato fremden Stadt? Richtig, man macht mitten in der Stadt ein kleines Fotoshooting mit dem Hund! So hatten wir im schönen Stavanger heute einen kurzen Moment von Ruhm. Damit wir heute Mittag das sehr enttäuschende Spiel der Deutschen schauen konnten, haben wir nämlich zum ersten Mal in unserem Norwegenurlaub Halt in einer größeren Stadt gemacht. In der Innenstadt von Stavanger gab es erstmal das allerwichtigste nach zwei Wochen Gaskocher: einen richtigen Latte Macchiato von Starbucks. ;D Dieser war (wenig überraschend) noch teurer als er in Deutschland schon ist.

GeoPark Stavanger
Der kunterbunte GeoPark
GeoPark Stavanger
Das schönste Graffiti gefunden!

Frisch gestärkt haben wir die Stadt im Südwesten Norwegens erstmal ein bisschen erkundet. Und dabei festgestellt: Stavanger ist ganz schön bunt! Überall in der Innenstadt, vor allem in der Altstadt, findet man farbenfrohe Graffitis. Direkt am Hafen gibt es außerdem den GeoPark, eine Art Spielplatz, der aus recyceltem Material der Ölindustrie besteht und der über und über mit tollen Bildern verziert ist.

Danach ging es weiter in die Øvre Holmegate, die bunte Straße. Dort sind alle Häuser in unterschiedlichen Farben bemalt – wirklich toll und einen Ausflug wert! In den Häusern findet man Cafés, Restaurants und kleine Läden, die allesamt gut besucht waren. Und auch hier: Passend zu den jeweiligen Häuserfarben stößt man auf Graffitis:

Nachdem wir uns noch schnell ein Softeis gegönnt haben (laut Internet muss man das mal probieren, es schmeckt tatsächlich weniger künstlich als in Deutschland), mussten wir auch schon wieder zurück Richtung Campingplatz. Das WM-Spiel nahte! Also ging es nach Ølberg. Sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt gestalteten sich übrigens als ganz schön anspruchsvoll. Zwar sind wir auch bisher nur Hauptstraßen gefahren, allerdings sind wir nie in den Stadtverkehr gekommen. In Norwegen standen wir bisher noch an keiner einzigen Ampel (bis auf Baustellenampeln..). Der Verkehr wird hier hauptsächlich über Kreisverkehre geregelt. Das macht den Straßenverkehr um einiges flüssiger, aber da die Norweger meist ohne Anzuhalten im Reißverschlussverfahren in den Kreisel reinfahren, ist es gar nicht so einfach, nicht den Überblick zu verlieren. Aber man gewöhnt sich dran.

Morgen bricht bereits unser letzter richtiger Tag in Norwegen an, am Freitag geht es wieder zurück. Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht! Also: Ab ins Bett, damit wir den quasi letzten Tag noch mal so richtig genießen können!

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