Lysebotn
Norwegen

Auf und ab durch die Berge – Von Ølberg nach Lysebotn

Nachdem wir uns gestern Abend entschieden haben, nicht weiter die Küste hochzufahren, sondern lieber ins Landesinnere abzubiegen, ging es für uns heute ab durch die Berge. Nach Lysebotn kommt man entweder per langer Fährstrecke – oder aber man schlängelt sich die Serpentinen entlang.

Die Serpentinen entlang nach Lysebotn

Da wir Fähren möglichst vermeiden wollen, da diese schon durchaus kostspielig sind und Nala häufig im Auto bleiben müsste, haben wir uns für die zweite Variante entschieden. Zum Glück ist Pia eine sichere Autofahrerin, denn ich bin auf meinem Beifahrersitz das ein oder andere Mal zusammengeschreckt, wenn uns nach einer Kurve ein Auto entgegen kam. Die Straßen ins Landesinnere haben es schon in sich – sie sind super schmal, zwei Autos passen oft gerade so nebeneinander her. Wenn einem Wohn-, Lieferwagen oder ganz einfach breite Autos entgegen kommen, wird es doch ganz schön knapp und nicht nur einmal mussten wir von der Straße abweichen. Unser Highlight war ein Tunnel, an deren Enden Bewachungsposten standen, die aufpassen, dass die Autos jeweils nur von einer Seite aus durchfahren – dort standen wir dann so ca. 20 Minuten, bis wir fahren durften.

Wunderbares Norwegen

Aber: Der Blick ist atemberaubend! Die Weiten der Natur, die Berge, die unzählbaren Seen und das viele Grün machen einen einfach sprachlos. Weder Worte noch Bilder könnten zeigen, wie beeindruckend es hier ist!

Wir haben heute ein paar Zwischenstopps eingelegt, um trotz leichtem Regen die Landschaft zu genießen. Gegen Mittag hat es dann auch wieder aufgehört zu nieseln, und wir konnten Lysebotn und den fabelhaften Ausblick genießen. 

Außerdem campen wir heute das erste Mal mitten in der Natur. Mitten in den Bergen, an einem kleinen See gelegen und ein bisschen entfernt von der größeren Straße, haben wir unser Zelt aufgeschlagen. Hier oben merkt man, dass es nachts doch schon kälter wird – dementsprechend dick eingemummelt liegen wir jetzt im Zelt und planen unseren nächsten Tag. Wir halten euch auf dem Laufenden! 

Unsere zweite Etappe

2 Comments

  • Christina

    Das sieht ja super aus – tolle Fotos und Nala scheint sich da auch sichtlich wohlzufühlen 🙂 Habt ihr da einen extra Hundeschlafsack bzw. würdet Ihr einen empfehlen?

    Viele Grüße

    Christina

    • svenja

      Hallo Christina! Danke, sehr lieb von dir! 🙂 Nala fühlt sich tatsächlich pudelwohl. Wir haben keinen Hundeschlafsack, Nala passt gerade noch so mit in unsere Schlafsäcke rein, da schläft sie eigentlich auch immer. Für größere Hunde, die schnell frieren, würden wir aber entweder einen Hundeschlafsack oder eine ziemlich dicke Decke empfehlen. Nachts wird es nämlich wirklich ziemlich kalt in Norwegen.
      Viele Grüße
      Svenja

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