Nala vor Burg Eltz
Camping mit Hund,  Deutschland

Kultururlaub in der Pfalz

Es ist zwar schon etwas länger her, aber natürlich wollen wir auch noch genauer über unseren Kurztrip in die Pfalz berichten. Ende Mai haben wir uns unsere Campingausrüstung geschnappt und sind Richtung Süden gefahren. Der Ausflug war sowieso geplant, aber dadurch, dass wir unser gesamtes Zelt-Equipment bereits zusammen gesammelt/gekauft hatten, war es natürlich auch die perfekte Gelegenheit, um alles mal zu testen. Am Abfahrtstag hatte ich gleichzeitig meinen letzten Arbeitstag in Köln, sodass Pia und Nala noch einen Aufenthalt am Rhein genießen konnten.

Nala in Köln

Auf der Suche nach einem Campingplatz

Nach der Arbeit und einem traurigen Abschied vom ganzen Team ging es dann von Köln aus weiter Richtung Rheinland-Pfalz. Schon auf der Fahrt zu unserem Ziel begegneten wir dem ersten Problem. Wir hatten auf einem Campingplatz reserviert, allerdings sind wir bis dato ja eher verwöhnte Hotel-/Ferienwohnung-Menschen gewesen, sodass wir überhaupt nicht darüber nachgedacht hatten, dass Campingplätze auch irgendwann ihre Anmeldung schließen. Auf der Webseite des Campingplatzes standen leider auch nirgendwo Öffnungszeiten. Da aber keiner mehr ans Telefon gegangen ist, müssen wir annehmen, dass der Platz bereits bei unserer Abfahrt aus Köln geschlossen hatte. Also ging die Online-Suche nach anderen Campingplätzen los, bei denen wir um 8 Uhr noch jemanden zur Anmeldung antreffen. Ihr könnt uns glauben – wir haben echt so einige Telefonnummern durchprobiert. Schließlich waren wir genau bei einem Platz erfolgreich, zu dem wir dann auch direkt gefahren sind. Untergekommen sind wir schließlich am Campingplatz Runkel in Lahnstein. Für unseren Kurztrip war der Platz ganz okay, aber nicht umwerfend schön. Er war aber günstig, direkt am Wasser gelegen und – das beste Argument – der einzige, der zu der Zeit noch Leute aufgenommen hat. Aber beim Anblick der Duschen haben wir uns kurzerhand entschieden, die Haare doch nur übern Kopf im Waschbecken zu waschen…

Kultururlaub: Erster Stopp Geierlay Brücke

Unsere erste Nacht im Zelt war überraschend erfolgreich. Nala hat geschlafen wie ein Stein, nur Pia hatte leichte Probleme mit der Hauptstraße, die sich in direkter Zeltplatznähe befand. Dennoch ging es am Morgen gut erholt los zu unserem ersten Ziel – der Geierlay Brücke. Diese hatten wir schon auf diversen Bildern gesehen und wollten unbedingt einen Ausflug dorthin unternehmen. Die Brücke war tatsächlich der Grund, warum unser Trip nach Rheinland-Pfalz ging. Leider war es an den beiden Tagen super heiß. Für Wanderungen natürlich eher unpraktisch – vor allem mit schwarzem Hund. Dementsprechend anstrengend war die Wanderung zur Geierlay Brücke auch. An sich ist der Weg aber sehr schön und gut machbar, vom Wanderparkplatz aus bis zur Brücke sind es etwa 1,4 Kilometer. Die Geierlay Brücke ist wirklich ein Highlight mit toller Aussicht. Die Brücke ist 360 Meter lang und bis 2017 war sie die längste Hängeseilbrücke Deutschlands. Wir sind nicht komplett drüber gelaufen. Dafür war die Höhenangst zu groß (meine, nicht die von Nala…). Wenn wir noch mal dorthin fahren würden, würden wir allerdings deutlich früher/später los wandern. Wir sind leider zu einer ziemlich überfüllten Uhrzeit an der Brücke angekommen, natürlich auch genau zur Mittagshitze. Aber in den frühen Morgenstunden oder spät abends ist es dort sicher noch viel schöner!

Nala auf der Geierlay Brücke

Auf zur Burg Eltz

Unser zweites „Hauptziel“ war die Burg Eltz. Am Anfang des Fußweges gleich die größte Enttäuschung – keine Drohnenvideos erlaubt. Naja gut, dann bleibt die Drohne halt im Rucksack… Die Burg kann man dafür umsonst besuchen, nach kurzem Fußmarsch erreicht man sie vom Parkplatz aus. Auch an diesem tollen Ziel waren natürlich wieder viele andere Touristen, aber wir haben ganz einfach ein paar leerere Phasen für ein paar Fotos abgewartet. Wir waren zwar auch kurz im Innenhof, sonst haben wir uns aber nicht so viel angeschaut – ob es mehr zu sehen gegeben hätte? Wissen wir ehrlich gesagt nicht. Die Hitze hat uns und vor allem Nala wirklich zu schaffen gemacht. Zumal wir, wie auf den Bildern zu sehen, klamottentechnisch nicht ganz drauf eingestellt waren – hätten wir da doch mal schon unsere Zipperhosen gehabt ;D

Kultururlaub mit Hund

Beide Ausflüge waren also wirklich super, sowohl die Burg als auch die Brücke sind wirklich schön. Allerdings hätten die kleinen Wanderungen uns dreien deutlich mehr Spaß gemacht, wenn es einfach ein paar Grad kälter gewesen wäre. So konnte man die Touren kaum genießen, da man einfach nur am Ziel bzw. wieder am Auto ankommen wollte. Außerdem sind wir beide Male leider zu sehr überfüllten Zeiten unterwegs gewesen, sodass Nala auch größtenteils an der Leine bleiben musste. Das nächste Mal würden wir daher am Morgen oder am Abend los. Einen zweiten Trip nur zu diesen beiden Zielen würden wir aber wahrscheinlich eher nicht unternehmen – dafür gibt es einfach noch zu viele Ziele, die auf unserer Must-See-Liste stehen. Dennoch hatten wir einen tollen Kulturausflug mit erfolgreichem Zelten und einer schönen gemeinsamem Zeit! Burg Eltz und der Geierlay Brücke mal einen Besuch abzustatten, können wir jedem nur empfehlen. 🙂

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