PAJ GPS-Tracker Lotte
Getestet

Mehr Sicherheit durch den Pet Finder von PAJ

Mit Lotte haben wir einen Hund mit großem Jagdtrieb zuhause. Dennoch haben wir das Thema Rückruf nicht aufgeben und haben jetzt endlich die ersten größeren Erfolge. Falls Lotte doch mal auf Entdeckungstour gehen sollte, sorgt der Pet Finder von PAJ mit seinen Funktionen für ein sichereres Gefühl.

Der Shiba Inu und der Rückruf

Fast jedes Mal, wenn wir einen Shiba Inu-Besitzer auf der Straße treffen, ist eine der ersten Fragen: „Aber frei laufen geht nicht, ne?“ – Wir haben uns immer gewundert, warum man das wildfremde Menschen ständig fragen muss. Dennoch mussten wir immer mit „Nein, aktuell nicht“ antworten. Ein Jahr lang hatten wir Lotte eigentlich (mit ein paar Ausnahmen) an der Leine. Einfach, weil ihre Aufmerksamkeit überall lag, nur nicht bei uns oder den Leckerlies, die wir in der Hand hatten.

Aber wir wollten nicht hinnehmen, dass unser Hund immer an der Leine oder Schleppleine sein muss. Deswegen haben wir immer weiter trainiert und geübt, die Schleppleine als Sicherheit. Nach Lottes zweiter Läufigkeit dann das kleine Wunder: Lotte reagiert draußen auf einmal nicht nur total positiv auf Leckerlies, sondern ist auch viel viel aufmerksamer, wenn es um uns geht.

Sie behält uns im Blick, orientiert sich an uns und hat nicht mehr dieses extreme „Ich laufe erstmal ein Stück von dir weg“, sobald wir sie ableinen. Unsere Chance, mehr Vertrauen in unseren Hund zu setzen und das Projekt „Ohne Schleppleine“ anzugehen.

Das Problem mit dem Vertrauen – oder: Warum ein GPS Tracker?

Das mit dem Vertrauen ist aber auch genau der Knackpunkt, zumindest meiner. Ich bin oft sehr ängstlich, wenn es um die Hunde geht. Und das hört man nicht nur in meiner Stimme, das strahle ich auch aus. Lotte reagiert ganz extrem auf meine Stimmung. Daher lief der Rückruf und das Training ohne Leine bei mir auch immer schlechter als bei Pia. Pias Standardsatz ist nämlich: „Vertrau deinem Hund doch einfach mal“ – und das strahlt sie halt auch aus.

Seit einiger Zeit testen wir den GPS Tracker für Hunde. Bei einem GPS-Tracker handelt es sich quasi um eine Art Peilsender, mit dessen Signal man herausfinden kann, wo der Tracker (und damit auch der dazugehörige Hund) sich befindet. Mit Hilfe einer App auf dem eigenen Handy kann man den Standort abrufen und verfolgen, wohin sich der Hund bewegt.

Obwohl Lotte den Pet Finder am Halsband/Geschirr hat, hilft er doch eigentlich eher mir. Denn er gibt mir mehr Sicherheit, die mir Lotte auch anmerkt. Wenn sie sich weiter von mir entfernt, dann rutscht mir nicht mehr das Herz in die Hose. Denn ich weiß, falls Lotte einfach in den Wald abbiegt, um irgendwas hinterher zu jagen, dann kann ich wenigstens auf meinem Handy nachverfolgen, wo sie ist.

Vorteile vom PAJ Pet Finder

Was uns direkt beim Auspacken aufgefallen ist, ist dass der Pet Finder super leicht und dezent ist. Er kann ganz einfach mit einer Gummihalterung an einem Halsband oder Geschirr angebracht werden und stört den Hund gar nicht.

Wir haben den Pet Finder auch mal bei Nala getestet, die ja noch kleiner ist als Lotte, und auch Nala war absolut nicht beeinträchtigt durch den Pet Finder. Der Pet Finder ist zudem spritzwasserdicht und ihm machen auch Erschütterungen nichts aus. Das hab ich unfreiwillig direkt getestet, denn der Pet Finder ist mir direkt anfangs samt Halsband auf unseren Steinboden gefallen. 😀 Aber kein Problem, ist nichts passiert!

Womit wir bisher auch gar keine Probleme hatten ist der GPS-Empfang. Der war zu jeder Zeit hervorragend. Nur die erste Inbetriebnahme sollte man nicht im Gebäude machen, sondern lieber im Freien.

PAJ GPS-Tracker Lotte

Alarmfunktionen des Pet Finders

Der Pet Finder verfügt über verschiedene Alarmfunktionen, die direkt per Mitteilung aufs Handy kommen. Der Batteriealarm zeigt an, dass der GPS Tracker geladen werden muss. Der Geschwindigkeitsalarm meldet sich, wenn der Hund ungewohnt schnell unterwegs ist. Über die App kann man ganz leicht einstellen, ab welcher Geschwindigkeit man benachrichtigt werden möchte. Und zusätzlich kann man noch einen Radius-Alarm einstellen. Dafür legt man einen Radius fest, in dem der Hund sich aufhalten darf. Wenn der Hund den Radius verlässt, wird der Alarm automatisch aktiviert.

Alles in allem hat man also eine sofortige Alarmierung im Notfall. Innerhalb von wenigen Sekunden kann man den Hund per App live orten und genau verfolgen, wohin er unterwegs ist. Natürlich bewahrt ein GPS Tracker den Vierbeiner auch nicht davor, über stark befahrene Straßen oder ähnliches zu rennen. Dennoch kann man mit GPS Tracker viel schneller reagieren, weil man genau weiß, wo der Hund sich befindet.

Wie uns der Tracker hilft

Mir persönlich gibt der Pet Finder im Training mit Lotte mehr Sicherheit, die mich souveräner agieren lässt. Bisher mussten wir glücklicherweise noch nicht checken, wohin Lotte ausgebüxt ist. Und natürlich beobachten wir Lotte und unsere Umgebung immer ganz genau, um ihre Aufmerksamkeit auf uns zu lenken oder sie zu uns zurück zu holen, bevor sie etwas Interessantes sieht. Mittlerweile können wir auch ganz gut einschätzen, an welchen Tagen wir den Rückruf relativ sicher trainieren können und an welchen wir Lotte lieber nicht ableinen.

Aber bei einem Hund mit hohem Jagdtrieb weiß man es halt einfach nie zu 100%. Daher sind wir froh, im Notfall direkt übers Handy nachschauen zu können, wohin der kleine Fuchs unterwegs ist. Dennoch: Drückt uns die Daumen, dass der Fall nie eintrifft. 🙂

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