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Unser neuer Begleiter: DJI Spark Drohne

Vor Kurzem haben wir euch gefragt, ob ihr mehr zu unserer Drohne erfahren wollt. Das Ergebnis war eindeutig, also berichten wir euch gerne über unseren neuesten Begleiter!

Die Idee, eine Drohne zu kaufen, bestand bereits etwas länger. Als dann unser Vorhaben, nach Norwegen zu reisen, immer realistischer wurde, stand die Entscheidung für die Drohne fest!

Der erste Kauf – ein Flop

Relativ spontan haben wir uns dann im Internet informiert, wie die Bewertungen zu unterschiedlichen Drohnen so aussehen – nicht zu teuer sollte sie sein, aber dennoch eine gute Videoqualität haben. Berichten wollen wir heute über zwei Drohnen – von der einen können wir euch dabei nur abraten, die zweite finden wir super. Zuerst mal zu unserem Negativ-Erlebnis! Wie gesagt haben wir uns gründlich informiert, Testberichte und Amazon-Bewertungen gelesen und Videoaufnahmen angeschaut, letztendlich haben wir die Yuneec Breeze bei Amazon bestellt. Die Bewertungen bei Amazon waren zwar nicht so super, allerdings stand in einigen, dass es neue Updates gab, die viele bekannte Probleme beheben sollten. Mit großer Vorfreude haben wir das Paket geöffnet und sind direkt am Wochenende losgezogen, um die Drohne zu testen. Zu sagen, dass wir danach enttäuscht waren, wäre untertrieben gewesen! Die Drohne ließ sich kaum mit unserem Handy verbinden, trotzdem konnten wir sie irgendwann starten lassen. Dann geschah folgendes:

Drohne DJI Park

Die zweite Chance…

Die Drohne hat die W-Lan-Verbindung zum Handy verloren, ließ sich also nicht mehr über die App steuern. Zuerst stand die Drohne still in der Luft, um dann laaaaangsam in einer Höhe von ca. 10 Metern nach rechts zu fliegen – mitten in einen Baum hinein! Wir standen wie blöd auf der Wiese und konnten von unten nur zugucken, wie die Drohne erst in den Baum und dann auf den Boden gesegelt ist. Also – ab zurück zu Amazon. Wir haben es jedoch nicht aufgegeben und haben eine Ersatzbestellung gefordert. Die Ersatz-Drohne kam einen Tag später an und ein neuer Versuch wurde gestartet – diesmal auf wirklich komplett freier Fläche. Auch diese Drohne hatte Probleme mit der W-Lan-Verbindung, war jedoch nach kurzer Zeit in der Luft. In ungefähr fünf Metern Höhe – ihr könnt es euch vielleicht vorstellen – hat die Drohne die Verbindung zur App verloren, ist aber diesmal auf etwa zwanzig Meter hochgestiegen, um dann ungebremst auf den Boden zu stürzen. Die Drohne war völlig hinüber und ging in diesem zerstörten Zustand wieder zu Amazon zurück.

Endlich die richtige Drohne gefunden

Kurz haben wir überlegt, das ganze aufzugeben, aber gleichzeitig hatten wir Spaß daran gefunden. Also haben wir entschieden, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und haben uns die DJI Spark bestellt, die sowohl bei Amazon als auch im Internet generell gut bewertet wurde. Die Drohne sah direkt auf den ersten Blick deutlich stabiler und hochwertiger verarbeitet aus. Mit etwas verbliebener Hoffnung haben wir die Drohne starten lassen und wurden dieses Mal nicht enttäuscht. Die Drohne lässt sich sehr gut über die App steuern, reagiert schnell und macht Videos in guter Qualität. Getestet haben wir sie bisher mehrmals in Bochum und aktuell haben wir sie mit in Holland. Hier ist es natürlich deutlich windiger als in unserer Heimat. Über die App bekommt man aber direkt angezeigt, dass die Drohne im Wind zu kämpfen hat. Dennoch fliegt die Drohne relativ sicher. Die Videos haken dann allerdings, da die Drohne in der Luft immer wieder die Position korrigiert. Bisher hatten wir weder mit dem GPS noch mit dem WLAN Probleme. Das Tolle an der Drohne ist aber, dass selbst, wenn sie die Verbindung zum Handy verliert, die Drohne automatisch eine Landung auslöst. Dabei sucht die Drohne nach einer freien Fläche, um dann zu sinken. Eine Funktion, die die Yuneec Breeze beispielsweise nicht hat. Die DJI Spark macht gute Fotos und Videos und hat einige spezielle Funktionen wie zum Beispiel die Gestensteuerung, den Kreis-Modus oder den Helix-Modus, in denen die Kamera um einen festgelegten Bereich fliegt. Aktuell steuern wir sie mit dem Handy. Man kann aber auch eine Fernsteuerung dazu kaufen – mit der kann man dann noch weiter und höher fliegen. Mit dem Handy steigt die Drohne auf 50 Meter hoch und sich kann bis zu 80 Metern entfernen – für uns momentan total ausreichend!

Wir sind wirklich zufrieden und bereuen den Kauf nicht! Wir müssen zwar noch ein bisschen üben, aber das Fliegen klappt relativ schnell. Nala gewöhnt sich langsam auch an die Drohne – anfangs hatte sie große Angst und hat sich immer hinter einer von uns versteckt. Mittlerweile spielt sie weiter, ist eine Mischung aus neugierig und ängstlich – aber es wird! Wenn ihr noch Fragen zur Drohne habt, dann immer her damit. 🙂

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