Furbo Hundekamera
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Getestet: Furbo Hundekamera

WERBUNG – Aktuell haben wir Nala (fast) immer im Blick, immerhin sind wir hier in Norwegen 24 Stunden am Tag zusammen. Normalerweise verbringt Nala jedoch öfter auch mal Zeit alleine. Pia arbeitet im Schichtdienst, ich bin bis vor einiger Zeit täglich von Bochum nach Köln gependelt. Das fällt nun zwar weg, 8 Stunden arbeite ich dennoch am Tag. Damit ergeben sich natürlich immer Zeiten, in denen Nala alleine zuhause bleiben muss. Früher hat sie dann ganz schönen Quatsch angestellt, unser Highlight: Einmal hat Nala zwei komplette Toffifee Packungen gefressen, ihr könnt euch das Unglück vorstellen (oder es nachlesen…). Daraufhin haben wir kurzen Prozess gemacht und eine Gitterbox, Nalas Gefängnis, bestellt. Jetzt durften wir allerdings die Furbo Hundekamera testen, die neben Quatsch anstellen oder Zeit in der Box verbringen noch eine dritte Möglichkeit darstellt, Nala alleine zu lassen.

Was kann die Furbo Hundekamera?

Furbo HundekameraDie Furbo Hundekamera ist denkbar einfach in Betrieb genommen – in die Steckdose einstöpseln, App runterladen und mit der Kamera verbinden. Über die App kann man die Kamera dann kinderleicht steuern. Dabei ist es nicht nur möglich, den Hund zu beobachten, man kann auch Videos und Fotos aufnehmen oder sogar mit dem Vierbeiner sprechen. Die Kamera verfügt über 2-Wege-Audio, heißt, man selbst hört den Hund und der Hund hört den Zweibeiner. Nachdem man so die Aufmerksamkeit des Hundes gewonnen hat, kommt der beste Part der Kamera: per Touch kann man ein Leckerlie zuwerfen! Furbo gibt zuvor ein akustisches Signal, das einem Clicker nachempfunden ist – so weiß der Hund sofort, dass eine Belohnung folgt. Zusätzlich verfügt die Kamera noch über einen Bell-Alarm. Wenn der Vierbeiner zuhause bellt, bekommt man eine Benachrichtigung von der App und kann direkt nachschauen, ob etwas nicht stimmt – und den Hund dann gegebenenfalls beruhigen. Die Kamera wurde in Zusammenarbeit mit Hunde-Trainern und Tierärzten entwickelt und von Tomofun vor einem Jahr auf den deutschen Markt gebracht.

Der erste Eindruck

Zunächst war Nala ziemlich skeptisch, aber das ist der kleine Schisser anfangs eigentlich immer. Nach kurzer Zeit hat sie die Kamera jedoch verstanden und als dann auch noch Leckerlies herausgeflogen kamen, war alles wieder gut. Die Leckerlies fliegen übrigens nicht so weit, sie können also nicht zu Wurfgeschossen werden ;D Die Videoqualität ist wirklich gut – kein Wunder, bei der Voll-HD Auflösung. Die Kamera kann übrigens auch zoomen und verfügt über eine infrarot Nachtsicht, die haben wir jedoch bisher noch nicht getestet. Auch das Design gefällt uns wirklich gut – die Kamera ist sehr schlicht gehalten und sieht ein bisschen aus wie ein elegantes Raumduftspray. 😀 Auf jeden Fall ist sie unauffällig, aber edel. Hauptsächlich ist die Kamera weiß, nur die Platte oben ist aus Holz, damit passt sie eigentlich in fast jedes Zuhause. Wichtig ist, eine sichere und gute Aufstellmöglichkeit zu finden, damit der Hund die Kamera nicht umreißen kann. Die Kamera hat zwar extra selbsthaftende Füße für erhöhte Sicherheit, aber bei unserem hyperaktivem Zwerg weiß man ja nie. In der Nähe muss es eine Steckdose geben, damit die Kamera eingestöpselt werden kann. Leider ist die Kameralinse selbst nicht beweglich, durch die 160 Grad Weitwinkel hat man aber trotzdem viele Möglichkeiten, die Kamera zu platzieren. 🙂

Furbo Hundekamera

Nutzt man das?

Wir versuchen immer, Nala nie länger als 4 Stunden alleine zu lassen. In diesen langen Zeiträumen wird Nala weiterhin in ihre Box kommen. Dort fühlt sie sich wohl und sicher, meist schläft sie einfach. Besonders praktisch finden wir die Kamera jedoch, wenn Nala mal kurze Zeit alleine ist. Dann müssen wir sie nun nicht mehr jedes Mal in ihre Box verfrachten, da wir sie über die Kamera im Blick behalten können. Dafür werden wir jetzt mal beobachten, wohin Nala sich meistens verzieht. Dann können wir die Kamera entsprechend aufstellen. Aber auch, um Nala in ihrer Box im Blick zu haben, ist die Kamera perfekt. Bellt sie vielleicht zwischendurch? Jault sie, wenn der Nachbar nebenan Geräusche macht? Oder schläft sie tatsächlich einfach durchgehend? Die Kamera wird uns darüber Auskunft geben! Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, die Furbo in unseren Alltag mit Hund einzubauen.

** Die Furbo Hundekamera kostet 259€ und ist beispielsweise über die Furbo Webseite erhältlich. Uns wurde sie im Rahmen des Produkttests kostenfrei zur Verfügung gestellt, unsere Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst. **

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